Begriffsbildung | Grundlagen

Orang-Utans

Sumatra Orang-Utan - http://wwf-arten.wwf.de/

Borneo Orang-Utan - http://wwf-arten.wwf.de/

Begriffsbildung - Wikipedia

Über das Verhalten der Orangutans

Gähnen und Lächeln steckt auch Orang-Utans an

Gähnen steckt an, Lächeln wird mit einem Lächeln belohnt - diese typisch menschlichen Verhaltensmuster haben deutsche Forscherinnen erstmals bei Orang-Utans dokumentiert.
Im Spiel imitieren die Menschenaffen die Mimik ihrer Artgenossen innerhalb weniger Sekunden. "Bisher wurde der Mechanismus der emotionalen Ansteckung als menschenspezifisch angesehen", erklärte Elke Zimmermann, die die Untersuchung von Marina Davila Ross am Zentrum für Neurowissenschaften der Tierärztlichen Hochschule Hannover betreut hat. >> ganzer Artikel lesen - ORF

Auch Orang-Utans zeigen Ansätze von Empathie

Affen ahmen bereits unwillkürlich die Mimik von Artgenossen nach
Orang-Utans besitzen bereits Ansätze einer eigentlich als typisch menschlich angesehenen Fähigkeit: die der Empathie, des sich in die andere Person Hineinversetzens. Das ist das in der Fachzeitschrift „Biology Letters“ veröffentlichte Ergebnis von Spielversuchen, bei denen die Affen unwillkürlich die Mimik ihrer Artgenossen nachahmten. >> ganzer Artikel lesen



Orangutans

Quelle: Planet Wissen.de

Lange wurden sie missachtet. Dabei sind Orang-Utans äußerst intelligente Tiere. Sie besitzen ein faszinierendes Gedächtnis und eine unglaubliche Koordinationsfähigkeit. In ihrem riesigen Gebiet von bis zu 1.000 Hektar kennen sie jeden Baum, und wissen genau, wann sie wohin klettern müssen, um reife Früchte zu finden. Sie haben eine hohe mentale Kompetenz entwickelt, nicht nur was ihr Erinnerungsvermögen betrifft, sondern auch Voraussicht, Flexibilität und das Einschätzen von Situationen.

Der Anthropologin Birute Galdikas ist es zu verdanken, dass wir heute viel über die faszinierenden Waldmenschen wissen. Sie war die erste, der es gelang, Orang-Utans in ihrer natürlichen Umgebung zu erforschen. Ein schwieriges Unterfangen, denn die Waldmenschen leben in den Mangroven- und Moorgebieten der Tieflandregenwälder Sumatras und Borneos. Sie sind die schwersten baumbewohnenden Tiere der Welt und pflanzen sich von allen Primaten am langsamsten fort. Die Weibchen haben nur etwa alle acht Jahre ein Baby mit dem sie über Jahre in engster Gemeinschaft leben.

Orang-Utans ernähren sich überwiegend vegetarisch. Auf ihrem Speiseplan stehen die Früchte ca. 280 verschiedener Pflanzen, manchmal aber auch Vogeleier und Insekten. Sie leben tagaktiv. Nachts bauen sie sich Schlafnester, in denen sie bis zum frühen Morgen liegen. 60 Prozent des Tages verbringen sie mit Futtersuche, die restliche Zeit ruhen sie sich aus.

Lange galten die Waldmenschen als asoziale Einzelgänger. Das trifft jedoch vor allem auf die älteren Männchen zu. Pubertierende Jungtiere und manche Weibchen schließen sich durchaus für einige Zeit zu losen Wandergruppen zusammen. Ihr Gemeinschaftsleben verläuft in einer Art Zeitlupe. Ob und wie sie in diesen losen Gruppen miteinander kommunizieren ist noch unbekannt.

In jüngster Zeit hat der niederländische Forscher Carl van Schaik sogenannte kulturelle Verhaltensweisen bei den Waldmenschen beobachtet. So wünschen sie sich vor dem Schlafengehen "Gute Nacht" und benutzen Blätter als Regenschirme, Schalltrichter und Servietten. Bereits vor mindestens 14 Millionen Jahren, als sich die Entwicklungslinie von Orang-Utan und Schimpanse trennte, muss sich diese Form von Kultur entwickelt haben. Eine faszinierende Vorstellung, die mit weiterer Forschung untermauert werden müsste. Doch die Situation der Waldmenschen ist dramatisch. Denn die rücksichtslose Abholzung des Regenwaldes und skrupellose Tierhändler haben den Bestand drastisch reduziert. Nach Schätzungen des WWF gibt es heute auf Sumatra und Borneo zusammen nur noch etwa 15.000 Tiere.

Wilderer und Illegaler Handel mit Orangutans

Schwarzmarkt für Menschaffen boomt:
WWF: Orang-Utan-Baby sollte 40.000 Euro kosten - www.g-o.de| SCINEXX

"Tausche Orangutan gegen Ferseher" -- Bericht WWF